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Probenvorbereitung

Die Analytik Aurachtal GmbH verfügt über eine gerätetechnisch sehr gut ausgestattete Probenvorbereitung. Neben laborüblichen Geräten wie Rotationsverdampfer, Destillationsapparaturen und Muffelofen stehen nachfolgende Spezialgeräte zur Verfügung:

Mühlen/Mahlwerkzeuge:

Eine Zerkleinerung von Feststoffen ist erforderlich, wenn das Material eine zu grobe Körnung für die Analyse z. B. mittels RFA, GC-MS oder IC aufweist.

Für das Mahlen von großen Probenmengen mit schwieriger Matrix (z.B. glasfaserverstärkte Platinen) steht eine Schneidmühle zur Verfügung.

Für kleinere Probenmengen kommt eine Zentrifugalmühle oder eine Schwingmühle zum Einsatz. Die Schwingmühle kann auch für Proben verwendet werden, bei denen eine Kryogenvermahlung (Kühlung mit flüssigem Stickstoff) erforderlich ist, z. B. bei elektronischen Bauteilen aus Kunststoff.

Klimaschränke:

Wir verfügen über verschiedene Trocken- und Klimaschränke in unterschiedlichen Baugrößen. Es lassen sich Arbeitstemperaturen von 30°C bis 250°C realisieren. Für Klimatests kann eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30% und 90% eingestellt werden.

Mikrowellenaufschlussgerät:

Feste Proben müssen für die weiterführende Analyse mittels ICP-OES in wässrige Form überführt werden. Hierzu werden die Materialien mit Säure versetzt und in ein Mikrowellenaufschlussgerät gegeben.

Analysensiebmaschine:

Die Analysensiebmaschine wird mit bis zu fünf Sieb-Boden-Kombinationen mit einer Maschenweite von 63 µm bestückt. Das Hauptanwendungsgebiet ist das Sieben von Staub zur Gewinnung von Feinstaub für weiterführende Analysen.

Spritzkabinett:

Die Contamination Test Unit 1000 ist ein Prüfstand zur Ermittlung der Oberflächensauberkeit von Bauteilen in einem abgeschlossenen Spritzkabinett. Nach dem Einbringen der Bauteile in den Prüfraum werden die Proben mittels Schutzhandschuhen gehalten und abgespritzt. Das Reinigungsmedium wird durch Druck und Unterdruck im Kreislauf gefahren und kontinuierlich über 3 µm Filterpatronen filtriert. Die Spritzreinigung erfolgt mittels einer Düse. Der Extrakt passiert einen Membran- oder Netzfilter mit 47 mm Durchmesser. Durch anschließende Bestimmung von Art, Größe und Menge der partikulären Verschmutzung auf diesem Filter können mittels dhs-Cleanalyzer© Qualitäts-Standards von Bauteilen überprüft, dokumentiert und die notwendigen Optimierungsmaßnahmen getroffen werden.